climate change – Kochen – 20 – prep food –
Prep Food – eine wesentliche Grundlage der Tiny Kitchen ist, dass das Essen zubereitet und dann gelagert wird. Das sind vorbereitete Speisen. Man plant für die Zubereitung von Lebensmitteln eine gute Stunde ein. Man kocht zum Beispiel Hartweizennudeln, gießt sie ab, lässt sie am Fenster abkühlen und stellt sie in den Kühlschrank. Fertig. Du schneidest Zwiebeln und Tomaten, kochst sie, pürierst sie, lässt alles abkühlen, füllst die Soße in einen Glasbehälter und stellst ihn in den Kühlschrank. Fertig. Du raspelst rote Beete und einen Apfel, mischst alles mit Meerrettich, Zitrone und saurer Sahne, füllst den Salat in drei kleine Gäser und stellst sie in den Kühlschrank. Fertig. Du entwickelst mit der Zeit ein Gefühl dafür, was du kombinieren kannst. Die Fantasie regt sich: mhhh … Kürbis passt eigentlich gut zu Garnelen und Fisch. Ich teste das. Jetzt fällt mir ein: Glasnudeln gehen auch. Und so geht das in einem fort. Man kreiert seine eigene Küche. Das ist an sich nichts Neues. Aber im Zeitalter der Lebensmittelindustrie haben wir vergessen, wie man das macht. Du brauchst keine teuren Kochbücher, mach selbst … und jetzt … zufällig erinnerst du: die Grossmutter kochte die Birnen in Sirup mit Nelken und Zimt und jetzt erfüllt der Duft des Hauses deiner Kindheit deine Küche.
